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<pre>Nach dem 5. Spieltag der Bundesliga fand sich Leverkusen auf Platz 14 wieder.  <p> Dass Verteidiger Matija Nastasic nach einem groben Foul nach 65. Minuten vom Feld musste, machte die Angelegenheit für die „Königsblauen“ zudem nicht einfacher.  <p>  In den vergangenen Wochen hatte die TSG vor allem auswärts ihre Schwierigkeiten. Die Niederlage bei Nachzügler HSV war besonders schmerzhaft, auch das 0:2 bei Aufsteiger Hannover hat die Hoffenheimer, die zwischenzeitlich Platz zwei innehatten, wertvolle Punkte gekostet. <p> – HSV-Coach Markus Gisdol kann man für seine optimistische Einstellung derzeit ganz einfach nur bewundern. <p>  Joker Naby Keita hatte buchstäblich in der letzten Minute zugestochen und das spielentscheidende, aber auch historische 1:0 erzielt. Historisch deshalb, weil der Triumph über den BVB den ersten Bundesliga-Heimsieg der Klubgeschichte markierte.  </pre>


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<pre>Da die Schalker aber gegen überwiegend harmlose Hoffenheimer schon nach 28 Minuten mit 2:0 in Front lagen, war der angepeilte „Heim-Dreier“ kaum in Gefahr. Einzig nach dem Anschlusstreffer der TSG begannen die „Knappen“ etwas zu wackeln.  <p> Es sieht also düster aus für Bochum. Der VfL hat bei jedem der letzten drei Gastspiele in Dortmund zudem drei Gegentreffer kassiert. Im April 2022 konnte er dort mal mit 4:3 gewinnen. Es war der einzige Sieg in den letzten sieben Duellen. Auf einen Dreier in dieser Saison warten die Ruhrkicker nach wie vor. Am vergangenen Spieltag kamen sie zu Hause gegen Aufsteiger Kiel nicht über ein 2:2 hinaus.  <p>  Bis vor diese fünf Partien war die Werkself zu Hause ungeschlagen, aber mittlerweile ist sie sogar ins Mittelfeld der Heimtabelle gerutscht. <p> Angesichts der geringeren Kadertiefe dürfte es für die Gäste sicherlich auch kein Vorteil sein, dass der BVB am Donnerstag gleichfalls noch durch die Weltgeschichte reiste: Zumal die Schwarz-Gelben obendrein über deutlich größere Routine verfügen, wenn es um das Abspulen englischer Wochen geht. <p>  Seinen Fehler hatte der österreichische Nationalspieler zwar schnell wieder gutgemacht, doch freuen konnte er sich darüber nicht wirklich: „Ich wusste nicht, wie ich reagieren soll. Eigentlich ist es ja mein Job, Tore zu verhindern.“  </pre> 


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<pre> Abgesehen vom Match zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen sticht mit dem Topspiel der Woche eine zweite Partie hervor: Werder Bremen — Borussia Mönchengladbach. Das in der Partie unheimlich viel drin steckt, liegt nicht zuletzt an der tabellarischen Gemengelage.  <p> Während die 0:3-Niederlage der Darmstädter gegen den FCB keine große Überraschung darstellte, hatten die Bremer an ihrem letzten Auftritt mehr zu knabbern. Die Elf von Viktor Skripnik kassierte eine überaus unglückliche 0:1-Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt.  <p>  Bayer-Trainer Heiko Herrlich dürfte daher für das Match gegen Augsburg auf Kevin Volland oder Joel Pohjanpalo setzen und versuchen, den Ausfall des Argentiniers so zu kompensieren. Mit Stefan Kießling (Erkältung) und Lars Bender (Adduktorenbeschwerden) fallen bloß zwei weitere Spieler aus. <p>  „Wir machen teilweise sensationelle Spiele und teilweise katastrophale — und wir haben ja eine Menge Potential und Qualität.“ <p>  … der FCB mit 9 Punkten und 15:1 Toren einen neuen Rekord aufgestellt hat?  </pre>


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<pre> Zum einen, weil die Fohlen bis zur 76. Minute mit 2:1 in Führung gelegen waren; zum anderen, weil dem späte K.o. in der 87. Minute ausgerechnet in Form eines Kopfballtreffers von „BVB-Winzling“ Raphael Gueirrero hingenommen werden musste.  <p> Schon auf Schalke brachte die Mannschaft alle bescheidenen Waffen zum Einsatz, die einem krassen Underdog nach allgemeiner Erfahrung zur Verfügung stehen; dauerhaft werden den 98ern der unbändige Kampf, die überharte Gangart und das lustvoll praktizierte Zeitspiel aber sicherlich nicht vor dem Untergang bewahren.   <p> Da sie selbst aber einen sehr guten Start hingelegt haben und sie dem FCB regelmäßig weh tun konnten, sieht alles gut aus, dass den Fans in der Allianz Arena ein weiteres Schützenfest ins Haus steht. Mein Tipp lautet somit: <p>  Das Duell zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig am Sonntagabend ist das zweite Kracher-Spiel an diesem Spieltag der Bundesliga.  <p> Dabei muss den Verantwortlichen vor allem ob der gezeigten Leistungen der Schreck in sämtliche Glieder fahren. Gegen Gladbach, Wolfsburg und die Bayern hatte das Team jeweils deutliche Abreibungen kassiert.  </pre>


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<pre> Mittlerweile wird somit in schöner Regelmäßigkeit der stumpfen Pflichterfüllung der Vorzug vor dem einstigen Zauber-Fußball gegeben; zunehmend ist deshalb wohl die Vermutung angebracht, dass die Spieler der angekündigte Abschied von Pep Guardiola nicht gerade zu beflügeln scheint.  <p> Unter anderem dank der Durchschlagskraft von Marco Reus, Jadon Sancho & Co. feierten die „Schwarz-Gelben“ sechs Siege und ein Remis in ihren bisherigen Heimspielen — da Gladbach zu Hause jedoch noch ohne Punktverlust ist, sind die Dortmund „nur“ auf Platz 2 der Heimtabelle.  <p>  Demgegenüber stehen zwei Pleiten (0:2 auf Schalke, 1:2 gegen Frankfurt) und ebensoviele Remis gegen Wolfsburg und den Kellernachbarn aus Freiburg (je 0:0). <p>  Außerdem hat die Elf von Jupp Heynckes eine Scharte auszuwetzen. Vor der Länderspielpause kassierte der FCB die zweite Bundesliga-Niederlage seit dem Trainerwechsel. Ausgerechnet bei RB Leipzig verloren die Bayern mit 1:2 und haben damit die Meisterschaftsentscheidung vertagt.  <p> „Sportdirektor-Trainer“ Ralf Rangnick schlug schon einmal Alarm, dass einige Spieler nicht fit genug seien. „Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns — vor allem im körperlichen Bereich.“  </pre>


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